Chattanooga

Nach dem Abschied in Atlanta, aber mit Zwischenstopp in der 14th Street, wo wir ein sehr aufwändig geschmücktes Halloween-Haus besichtigt haben, sind wir auf der Interstate 75 in Richtung Norden gefahren. 7-spurige Autobahnen sind schon etwas anderes, trotzdem fährt es sich sehr entspannt. Die Amis fahren rücksichtsvoller als wir Deutsche. Das Tempolimit trägt wahrscheinlich zur Entspanntheit bei.

Unser Hotel in Chattanooga ist in einem ehemaligen Bahnhof untergebracht,  man kann sogar in ehemaligen Reisewagen übernachten.  Nach der Ankunft haben wir uns auf eigene Faust Chattanooga angeschaut, eigentlich wollten wir mit einem alten Zug eine Rundtour machen, leider fuhr er heute nicht. Na gut, dann wieder zurück zum Hotel, allerdings über Nebenstraßen.  Beeindruckend, die Amis leben tatsächlich in Holzhäusern.  Auf dem Weg zum Hotel sind wir an einem Soldatenfriedhof vorbeigekommen,  welchen wir uns angeschaut haben. Muss man mal gesehen haben, es ist emotional schon besonders. Hier zeigt sich Patriotismus auf besonderer Weise. In Deutschland ist das leider negativ behaftet.

Wenig später sind wir mit einen kostenlosen!! Elektrobus nach Downtown gefahren, fast bis an den Tennessee-River. Dort haben wir uns ans Ufer gesetzt, die Nachmittagssonne genossen und dem vorbeifahrenden Schubverband hinterhergeschaut. Der hatte 12(!) Frachtkähne dran. Alles ist hier etwas größer oder länger.  Das hat sich auch bei einem Zug gezeigt, an einer Schranke haben wir 95 Güterwaggons gezählt.

Halloween-Haus in Atlanta
Alte Reisewagen in denen man übernachten kann
Ehemalige Dampflok der ChooChoo-Bahn
Ehemaliger Bahnhof der ChooChoo-Bahn, jetzt Lobby des gleichnamigen Hotels
Soldatenfriedhof in Chattanooga
Tennessee – River mit der Walnuss – Brücke
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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