Kampenwand

Als ein weiteres touristisches „Must have“ hatten wir heute die Kampenwand im Visier. Das Wetter war wieder weiß-blau wie es sich gehört, so dass dies eine gute Sicht auf den Chiemsee versprach. Nach kurzer Überlandfahrt erreichten wir die Talstation der Kabinenbahn in Aschau, um die knapp 1.000 Höhenmeter zur Sonnenalm zu überwinden. Die Kabinen hatten ein Fassungsvermögen von 4 Personen, so dass wir für uns allein fahren konnten.

Schwiegermama hatte wieder mit Ihrer Höhenangst zu kämpfen, die schöne Aussicht hat auch dieses Mal entschädigt. Oben angekommen sind wir dann mit gutem Zureden an Schwiegervater zu einem Gipfelkreuz gewandert.

Die letzten 200 m zur Spitze der Kampenwand selbst haben wir nicht erklommen, da wir es heute etwas gemütlicher angehen wollten. Nachdem wir das Gipfelkreuz erreicht hatten gab es erstmal zur Belohnung einen Gipfelschnaps! Wir fanden, dass Schwiegervater gekämpft hat.

Der Ausblick auf die Landschaft um den Chiemsee war fantastisch. Da wir ja schon einige Punkte dort unten besucht hatten, hat es besonders viel Spaß gemacht die Landschaft aus dieser Perspektive zu betrachten. Nebenbei haben wir das Starten der Gleitschirmflieger beobachtet.

Gritti konnte dabei die Hochzeitsgrüße an ihre beste Freundin Tanja versenden. Wir wünschen Tanja & Frank alles Gute und viel Liebe! 22 Jahre Probezeit sind ja ausreichend . Nach so viel Anstrengung war Zeit für eine Brotzeit auf der Sonnenalm. Wir hatten Glück und haben den letzten freien Tisch auf der Terrasse ergattert.

Danach ging es mit der Seilbahn den Berg hinab. Eigentlich hätten wir noch das Schloss Aschau besuchen wollen, aber im Tal war die Hitze schon brütend, so dass wir die Kirche des Ortes vorgezogen haben. Da Schwiegervater auf der A8 direkt am Chiemsee entlang fahren wollte, haben wir ihm diesen Wunsch erfüllt. Also die Autobahn in Richtung Salzburg genommen und an der Abfahrt Übersee (ja, die heißt wirklich so) gewendet.

Geplant war danach eine Stadtbesichtigung von Bad Aibling, schließlich war das unsere Homebase. Bad Aibling hat allerdings keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass wir von Schwiegervater zu einem Eisbecher eingeladen wurden.

Da es noch früh am Abend war stand die Frage: was machen wir nun. Draußen sitzen, was essen und schöne Häuser anschauen wäre perfekt. Bei Bad Aibling fehlten die schönen Häuser. Also habe ich das kleine Städtchen Wasserburg am Inn vorgeschlagen. Habe sicherheitshalber noch einen Einheimischen befragt, ob sich das lohnt. Das wurde bejaht, so dass wir kurz danach im Auto saßen. In Wasserburg angekommen stand jetzt das Problem einen freien Tisch draußen zu bekommen. Nach einiger Sucherei haben wir ein Lokal gefunden und es uns dann schmecken lassen.

Bei schönem Wetterleuchten in Richtung Alpen haben wir die Heimfahrt angetreten…

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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