Steam-Boat on Mississippi 

Der Tag heute begann nicht so gut, obwohl der Blick aus dem Fenster wieder prächtiges Wetter versprach. Gritti hatte einen Anruf, dass ihre Waschmaschine im Studio den Geist aufgegeben hat und nun dringend Ersatz benötigt wurde. Das Geschäft muss ja weiter laufen. Also noch schnell eine Waschmaschine bestellt, die hoffentlich am Donnerstag pünktlich geliefert wird.

Nach dem Schreck und Koffer packen, Auto vor die Tür stellen lassen und zum Parkplatz am Hafen, wo das Steam-Boot ablegen soll. In einer 2-stündigen Tour über den Mississippi konnten wir einen Blick von der anderen Seite auf New Orleans werfen. Vorbei an großen Industrieanlagen und einem Umschlaghafen für Rohöl sind wir flussabwärts gefahren.  Der Fluss ist groß genug, dass Super-Tanker dort langfahren können.

Nun hatten wir zum Abflug nach Miami noch etwas Zeit, so dass wir uns entschlossen haben einen Rundflug über New Orleans zu machen. Also ab zum Riverside-Flugplatz. Dort angekommen erstmal Staunen wie gut so ein Flugplatz in den USA, nicht Flughafen, ausgebaut ist. Solche Bedingungen wünsche ich mir für Deutschland. Naja, hier ist das Flugzeug ein Verkehrsmittel wie ein Auto. Unser Pilot, ein junger Mann mit 400 Stunden Flugerfahrung hat uns dann mit einer Cessna-172 über die Innenstadt von Downtown geflogen. Und das hat er gut gemacht – nur Erklärungen hätte er etwas machen können.  Aber er hatte zu tun auf die anderen Flugzeuge,  die um uns herum geflogen sind, zu achten. Jedenfalls war das noch ein Highlight für uns.

Danach ab zum Flughafen, hier musste ich dann wehmütig unseren Mietwagen abgeben. Er hat uns über 1.200 Meilen gut gefahren und war aber auch ein geiles Spielzeug. Man hatte in dem Dickschiff schon das Gefühl man wäre der Chef auf dem Highway.

Nun sitzen wir auf dem Flughafen von New Orleans und fliegen gleich mit American Airlines nach Miami.

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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