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26. Dezember 2018

Ganz pünktlich haben wir uns am Morgen von einem Taxi nach Tegel fahren lassen. Das Einchecken ging recht flott, Gritti hat ja immer Angst den Flieger zu verpassen. Na ja in Frankfurt haben ja gestern einige tausend Paxe ihren Flieger verpasst, weil die Security zu langsam oder unterbesetzt war. Nach kurzem, teuren Frühstück durch den Sicherheitscheck und noch knapp 60 Minuten aufs Flugfeld gucken. Kein Flieger da, aber interessant waren die Bodenmarkierungen auf dem Rollfeld. TU154 und BAC 1-11? Fliegt sowas noch in Europa?

Der Flug von Berlin nach Frankfurt hatte etwas Verspätung, aber der Pilot hat Gas gegeben, so dass wir etwas Verspätung abgebaut hatten. Es war für uns aber nicht dramatisch, da wir genügend Zeitpuffer für den Anschlussflug nach Cancun hatten. Nach dem Check-in haben wir erst einmal eine gefühlte Stunde eine Flughafenrundfahrt über den Flughafen Frankfurt gemacht, ehe wir an einer Außenabstellposition mit dem Bus ankamen. Condor zählt halt auch zu den Billigfliegern, seitdem sie nichts mehr mit der Lufthansa zu tun hat. Und Passagieren von Billigfliegern lässt man es schon spüren. Na ja, der Flieger – ein Airbus A 330 – war schnell bestiegen und wir hatten sogar Plätze zusammen. Da hatten wir gepockert, weil wir uns 140 € für die Sitzplatzreservierung sparen wollten. Gritti hatte sogar einen Fensterplatz. Dafür war mein Entertainprogramm kaputt, so dass wir dann zusammen auf Grittis Bildschirm einen Horror- und einen Actionfilm geschaut haben. Ansonsten hat man doch gespürt, dass es eben ein Billigflieger war, da selbst beim Essen keine Auswahl mehr möglich war und Alkohol sowieso bezahlt werden musste.

Der 11-stündige Flug hat sich diesmal hingezogen, ich bin dafür das man an der Erfindung des Beamens weiterarbeitet. Auf dem Flug hat uns die Nacht eingeholt, so dass wir im Dunkeln gegen 20 Uhr Ortszeit gelandet sind. Zu Hause war es da schon 2 Uhr in der Nacht. Dementsprechend müde waren wir. Bloß gut, dass unser Hotel nur 15 Minuten vom Flughafen entfernt war. Kurz eingecheckt und ab ins Bett, bevor wir um 5:15 Uhr wieder aufstehen mussten, da dann die Rundreise begann.

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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