Key Largo

Von den Keys hat jeder schon gehört,  und diese standen auch auf unserer Besichtigungsliste. Also los dorthin!  Bis Key West, also dem südlichsten Punkt der USA wollten wir dann doch nicht fahren, da es einfach mal 5 Stunden Autofahrt gewesen wären.  Deshalb nur bis kurz hinter Key Largo, wichtig war für mich eine der großen Brücken mitzunehmen. Wurde auch gemacht. Gefahren sind wir letztendlich bis Anne’s Beach, einem sonst kleinen Strand, der aber durch den letzten Hurrikan ziemlich mitgenommen aussah. Wie übrigens auch einige Häuser.  Ein Großteil war schon repariert oder man war noch dabei, allerdings lagen überall große Haufen von Wohnungseinrichtungen, die durch den Tropensturm zerlegt wurden. Man hat einen kleinen Eindruck bekommen, wie stark die Kraft des Sturms gewesen sein muss. Teilweise lagen auch noch Boote und Wohnwagentrailer in der Landschaft rum.

Brücke über die Keys
Mini-Drachen

Nach kurzem Stopp für ein Picknick haben wir uns entschlossen eine Jetski-Tour durch die Mangroven-Wälder zu machen. Ich gebe zu, ein bißchen Muffensausen hatte ich schon, aber manchmal muss seinen Ängsten einfach gegenübertreten. Gritti und ich also drauf auf das Ding, kurz vorher in einem schnellen Englisch eine Einweisung bekommen und los ging es. Leider konnten wir zur Beweissicherung keine Bilder machen, die Kamera hätte es nicht überlebt.

…nach der Tour

Zuerst ging es aufs offene Meer. Wegen des kräftigen Windes war der Wellengang schon ordentlich,  was zur Folge hatte, dass wir komplett nass wurden. War ja – Gott sei Dank – warmes Wasser. Anfangs hat das Teil natürlich Sachen gemacht, die ich so nicht wollte, aber nach und nach wurden wir Freunde. Nach dem offenen Meer ging es in die Mangroven-Wälder,  welche mit unzähligen Kanälen durchzogen sind. Hier wurde dann mehr Speed gemacht. Zuerst noch etwas verhalten, aber dann mit ordentlich Dampf. Leute, war das geil!! Das Teil geht ab wie eine Rakete, am schönsten waren natürlich die Kurven und man flog dann irgendwie nur noch über die Wellen.  Laut Tacho hatten wir 40 Meilen pro Stunde drauf, also knappe 70 km/h. Nach der zweistündigen Tour waren wir voller Adrenalin und völlig nass und völlig k.o.

Nach dem Wechsel der Schlüpper, einem Kaffee bzw. Kakao ging es wieder zurück nach Delray Beach. Hier hatte ich Bären-Hunger, so dass ein Steak her musste. War lecker!!

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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2 Antworten

  1. Hi Ihr Zwei ist schon ne andere Welt da drüben.Wie man sieht genießt ihr das volle Leben, also macht weiter , verpasst nix und ich hoffe doch dass Gritti genug Fotos macht für den Report hinterher.(Carsten ist natürlich mehr an Miami und den Booten interessiert) :)LG M

    1. Also Boote haben unendlich viele gesehen, es waren richtig dicke Boote dabei, mit Hubschrauberlandedeck. Viele haben sogar vor ihrem Grundstück einen sogenannten Hurrikan-Elevator, damit kann man das Boot auf Knopfdruck auf dem Wasser heben lassen. Carsten wäre hier vor lauter Boote umgefallen.

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