Arber

Heute nun mussten wir den Heimweg antreten, dabei war wieder schönes Wetter angesagt und wir hatten noch einige Ideen, was wir hätten machen bzw. anschauen können. In den Bergen ist für uns immer Aktiv-Urlaub angesagt. Denn wir haben beide verlernt still zu sitzen, es fällt uns schwer einfach mal nichts zu tun. Aber das wollen wir nun doch mal versuchen und haben uns vor einer ganzen Weile ein Wellness-Hotel im Bayrischen Wald ausgesucht, wo wir nur essen, schlafen, saunieren und lesen wollen. Das Wetter dafür war perfekt, es sollte nämlich Dauerregen geben.

Nach dem Freikratzen meines Autos in Abtenau (es waren tatsächlich -2 Grad am Morgen) sind wir in Richtung Salzburg gestartet. Da in Österreich der Diesel deutlich preiswerter als in Deutschland ist, haben wir unser Auto kurz vor Salzburg nochmal vollgetankt. Ein kurzer Stau auf dem Salzburger Autobahn-Ring hat uns nicht groß gestört, wir waren ja entspannt unterwegs. Es herrschte wohl Rückreiseverkehr nach Deutschland.

Unterwegs hatte Gritti die Idee auf dem Weg zu unserem Wellness-Hotel „Birkenhof am Elfenhain“ (https://www.hotel-birkenhof.de) in Grafenwiesen bei Cham, noch einen Abstecher zum Großen Arber, den mit 1.455 m höchsten Berg im Bayrischen Wald zu machen. Bei unserem letzten Urlaub im Bayrischen Wald in 2017 hatten wir die Besteigung leider nicht mehr geschafft und wollten dies auf die bequeme Tour (mit dem Auto) nun nachholen. Die Seilbahn sollte offen und somit die Gipfelbesteigung machbar sein.
An der Talstation angekommen, großes Staunen wegen der vielen Menschen. Wir hatten natürlich nicht bedacht, dass es ein Skigebiet ist und dass trotz des nur noch wenigen Schnees jede Menge Skifahrer hier unterwegs waren.

Großer Arber

Wir haben ein Ticket gelöst und sind mit der Seilbahn hochgefahren. Die letzten 100 m Höhenunterschied zum Gipfel musste man auf einem Weg zu Fuß erklimmen, aber wir waren schlecht vorbereitet: der Weg war schon vom weichen Schnee in Mitleidenschaft gezogen, wir hätten uns wahrscheinlich nicht nur einmal auf die Nase gelegt. Außerdem war man immer ein Hindernis für die Skifahrer. Also haben wir den Ausblick nur von der Bergstation der Seilbahn genossen, den Gipfel haben wir somit nicht erreicht. Schade! Holen wir einfach mal nach.


Nach diesem erfolglosen Versuch sind wir dann zu unserem Wellness-Tempel weitergefahren. Unterwegs kamen wir an der Hindenburgkanzel (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hindenburgkanzel) vorbei, hier sollten wir noch einen guten Ausblick auf den Bayrischen Wald haben.

Danach brauchten wir dann nur noch 30 Minuten bis zum Hotel, ab jetzt war süßes Nichtstun für knapp 3 Tage angesagt. Und mit dem Spruch, welchen ich im Hotel entdeckt habe, wurde wieder bestätigt, dass man die schönen Momente nutzen sollte, so lange man es noch kann.

Damit endet dieser Blog, welcher dann demnächst auf www.michas-reiseblog.de umziehen wird. Kommentare, Hinweise sind gerne willkommen. Geschrieben an jedem Abend, Satzstellung und Orthografie werden dann noch im Nachgang korrigiert.

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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