Breitachklamm

Am Morgen aus dem Fenster geschaut und diesen Ausblick gehabt. Toll, oder!?

Blick aus dem Hotelzimmer zum Nebelhorn

Vor knapp 10 Jahren waren wir das erste Mal zusammen mit Grittis Eltern an der Breitachklamm, leider war der Zugang geschlossen, weil man noch die Schäden der letzten Schneeschmelze beseitigen musste. Gritti war ganz schön traurig. Schwiegervater wollte zwar über den Zaun steigen, wir konnten ihn davon aber abhalten.

Die Breitdachklamm kann wegen Corona nur noch in einer Richtung begangen werden, nämlich vom Parkplatz 1 in Tiefenbach. Das Wetter war heute perfekt und sind deshalb vom Hotel aus durch den Ort Kornau zum Eingang der Klamm gewandert. Dort war ein riesiger Parkplatz, der auch schon gut gefüllt war. Zuerst hieß es an der Kasse anstellen, es ging Gottseidank schneller als befürchtet. Eintritt 5 € pro Person, wir konnten etwas sparen, da wir eine Gästekarte vom Hotel hatten.

Überall in den Dörfer gibt es kleine Kapellen.

Am Anfang der Klamm war sie relativ unspektakulär, aber es sollte noch besser werden. Leider waren viele Besucher unterwegs und jeder wollte das vermeintlich perfekte Foto machen, so dass man immer mal wieder warten musste bis das Fotomotiv frei war. Photoshop kann halt nicht alles! Nach einem Regen soll die Wildheit des Breitenbachs, der übrigens irgendwann in die Donau mündet, noch viel besser sein. Die Klamm selber wurde vor über 100 Jahren von einem Pfarrer entdeckt, der sie begehbar gemacht hat, damit die zahlenden Touristen etwas Geld in die Kassen der sehr ärmlichen Bevölkerung spülen sollten. Ist ihm gelungen!

Hoffentlich halten die noch lange
Am Ende der grünen Latte, also oben, stand 1995 mal das Wasser.

Nachdem wir die Klamm empor gestiegen sind mussten wir uns entscheiden wie weiter, zum Bus und retour zum Hotel oder weiter den Breitenbach entlang zum Waldhaus. Wir haben uns für letzteres entschieden. Zwischendurch haben wir ein Picknick am Bach gemacht und die Sonne genossen. Wir beide haben uns getraut die Füße ins Wasser zu halten in der Hoffnung, dass es flussabwärts kein Fischsterben gibt.? Boah, war das Wasser kalt, es hat ganz schön gezwiebelt.

Gritti ist mutig

Danach ging es weiter vorbei an einer Sand-, äh Steinbank. Ich hatte ein wenig Zeit und habe Steinmännchen gebaut.

Irgendwann zwischendurch haben wir die Staatsgrenze überquert. Ist doch toll, dass man so einfach zwischen den Länder sich bewegen kann.

Grenzkontrolle

Am Waldhaus angekommen mussten wir uns eine kräftige Steigung hinauf quälen, um die Bushaltestelle zu erreichen. Der Bus kam auch bald und hat uns am Hotel abgesetzt. Jetzt wollten wir nur noch in die Sauna und ins Schwimmbad. So konnten wir unsere müden Knochen pflegen.

Nun hatten wir Hunger und haben entschieden einen Abstieg nach Oberstdorf zu machen, zum Dorfkern, um irgendein Restaurant zu finden. Wir wollten bei dem schönen Wetter auch unbedingt draußen sitzen.

Uih, so viel Schnickschnack

Die 3,5 km nach Oberstdorf haben wir nach der langen Wanderung dann auch noch geschafft und sind bei einem Italiener gelandet. Gut, die Pizza von Gritti war gut, aber meine Pasta naja! Der Lambrusco war die Entschädigung.

Gegen 20 Uhr ging es mit dem Bus der Linie 1 dann zurück zum Hotel. Um 21 Uhr lagen wir schon im Bett und haben uns angeschnarcht…

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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