Oberstdorf

Corona, ja diese Krankheit hat uns tatsächlich nach Oberstdorf im Oberallgäu geführt. Im März, zu Beginn der Pandemie wollten wir geplant wieder in die Alpen fahren, und haben uns gedacht, dass dann niemand mehr ins Ausland fährt und jeder Urlaub im eigenen Land machen möchte. Also lieber gleich festgemacht, bevor andere die Initiative ergreifen. Die Entscheidung Ferienwohnung oder Hotel war schnell gefallen, da viele Ferienwohnungen, die uns gefallen haben genauso teuer waren wie ein Hotel, wo man sich nicht ums Essen kümmern muss. Die Entscheidung fiel auf das Hotel „Nebelhornblick“ (www.nebelhornblick.de).
Am 16.09.2020 ging es los, diesmal mit Zwischenübernachtung, in einem kleinen Hotel in der Nähe von Hof. War nicht der Brüller, hatte etwas den Charme der 70er Jahre, aber dafür war es nicht teuer. Vor der Abfahrt musste aber ein kleiner Abstecher nach Altlandsberg gemacht werden, zu unserer Lieblingseisdiele. Da schmeckt es noch wie aus DDR-Kindheitserinnerungen.

Lecker Eis!

Nach dem guten Frühstück ging es dann auf der A 9 und der A7 weiter in Richtung Süden. Nach ca. 10 km der Anruf vom Hotel, ob wir den Zimmerschlüssel noch haben. Och nee! Tatsächlich hatte ich ihn noch in der Hosentasche. Fängt ja gut an, passte zum Wetter, denn wir hatten Nebel. Also wieder zurück, Schlüssel abgegeben und alles auf Anfang. 440 km hatten wir vor uns. Das Wetter wurde unterwegs besser, heißt sonniger.


Im Hotel am Nachmittag angekommen haben wir schnell eingecheckt, um dann noch gleich nach Oberstdorf zu fahren, weil ich meine Wandersocken vergessen hatte. Wer öfter wandert weiß, dass neben guten Schuhen auch gute Socken notwendig sind.

In Oberstdorf gibt es Sportgeschäfte ohne Ende, so dass Socken schnell gefunden waren. Danach haben wir uns den Ort noch ein wenig angeschaut¡ und ein Zirbenschnaps erworben. Den haben wir in Österreich kennengelernt, schmeckt ein wenig wie Latschenkiefervollbad. Trotzdem lecker!

Riecht wie Latschenkiefer, schmeckt auch so!
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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