Rasen in Italien ??

Heute trennten sich die Wege von den Schwiegereltern und uns. Das wurde mit dem einsetzenden Regen in der Nacht eindrucksvoll in Szene gesetzt. Das schöne Wetter war vorbei, also ist die gemeinsame Zeit auch vorbei.

Nach dem Auschecken aus dem Hotel ging es auf der A8 nach München zum Hauptbahnhof. Dort wollten Schwiegereltern mit dem ICE nach Berlin starten, während wir uns auf dem Weg nach Rasen im Antholzer Tal in Italien machten.

Auf dem Weg vom Bahnhof zum Auto kamen wir an C&A vorbei, im Schaufenster war Trachtenmode ausgestellt. Da Gritti schon immer ein Dirndl wollte, es aber sich nicht traute anzuziehen blieb es nun beim Kauf einer Dirdl-Bluse. Sieht angezogen fesch aus. Vielleicht sollte ich mir auch eine Lederhose zulegen…!?

Nun rein ins Auto und die 275 km über Innsbruck und den Brenner bis zum Ziel fahren. Das Navi sagte knapp 4 Stunden voraus. Hört sich viel an, aber immerhin mussten wir an Garmisch – Partenkirchen über den Pass nach Österreich. Der Pass ist nicht ohne, Steigungen von 16 % waren angesagt. Bergab roch es irgendwann nach Gummi, ich dachte schon meine Bremsen waren der Verursacher, aber die Bremsen waren ja eigentlich neu. Ich schob es auf den Lkw vor mir, man muss manches wohl einfach ignorieren. Nur das Wetter war unterwegs mehr als bescheiden, so dass sich die Berge hinter Wolken versteckten.

Vor dem Brenner mussten an der Mautstelle 9,50 € abgedrückt werden, obwohl wir kurz vorher ein „Pickerl“ für die Nutzung der Ösi-Autobahn erworben hatten.

Kurz hinter dem Brenner nochmals 2,90 € Maut. Nun gut! Unterwegs hatten wir uns gewundert weshalb das Navi uns immer wieder von der Autobahn lotsen wollte. Irgendwann dämmerte es uns: beim letzten Urlaub hatten wir in den Einstellungen Maut-Straßen ausgeschlossen. Tja.

Kurz nach 19 Uhr sind wir dann in Oberrasen angekommen. Unser Hotel trägt den lustigen Namen „Schmalzlhof“ und soll nun für die nächsten 9 Tage unsere neue Homebase sein.

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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