Wendelstein 1838 m

Das Wetter hat heute perfekt für einen Ausflug in die Berge gepasst. Also planten wir einen Ausflug zum Wendelstein, seniorengerecht mit komfortabler Auffahrt. Zuerst ging es in das kleine Örtchen Bayrischzell zur Talstation der Seilbahn. Nachdem wir pro Person 34 € gelöhnt hatten sind wir in 8 min zum Wendelstein aufgefahren. Sichten bis über 100 km haben ein ständiges Ah und Oh erzeugt. Die Landschaft ist traumhaft.

Am Wendelsteinhaus angekommen, haben wir erstmal die Lage gepeilt und einen kleinen Felsen erklommen, um einen grandiosen Blick auf die schneebedeckten Gipfel der österreichischen Alpen zu genießen. Nach ein paar Fotos wollten Gritti und ich noch den Gipfel erklimmen, ohne Gipfelkreuz bin ich nicht zufrieden zu stellen. Schwiegermama wäre gern mitgekommen, aber bei Ihrer Höhenangst wäre das kein Vergnügen geworden. Also sind Gritti und ich die 30 Minuten zum Gipfel hoch, denn nur dort oben hat man einen 360 Grad Blick. Von dort konnte man selbst München sehen.

Interessant war, dass der Wendelstein der dunkelste Punkt Deutschlands ist und deswegen dort ein Planetarium zur Beobachtung der Sonne aufgebaut ist. Nachdem wir in 1838 m angekommen sind und die Aussicht genossen haben, sind wir um die Spitze einem Panorama-Weg wieder zum Wendelsteinhaus gelaufen. Vorbei an einer kleinen Kapelle haben uns unsere Eltern wieder in Empfang genommen.

Nachdem wir noch schnell was gegessen haben, ich wollte eigentlich eine Weißwurst mit einer Brez’n essen, aber die war schon ausverkauft. Nun gut, dann eben ein Fleischpflanzl, aber auch das war aus. Menno! Also doch ein Schnitzel! Kurz danach sind wir zum Bergbahnhof der Zahnradbahn gegangen, um die 40 min Fahrt nach Brannenburg zu machen. Die Fahrt war schön, wäre aber noch schöner gewesen, wenn der Köter neben uns nicht so gestunken hätte.

Unten angekommen musste Gritti erst mal Äpfel, äh Birnen klauen gehen. Nun musste mit dem Bus nur noch der Berg umrundet werden, denn unser Auto stand ja auf der anderen Seite. Nach einer guten Stunde kam der Bus, welcher dann im Affenzahn die Serpentinen umrundet hat. Während Schwiegervater eingeschlafen ist hat Schwiegermama Blut und Wasser geschwitzt. Sie tat uns leid, aber geschmunzelt habe ich doch.

Nach der Ankunft im Hotel und einem guten Abendbrot sind die Mädels noch in die Sauna gegangen, während ich das Schwimmbad besucht habe. Das nächste Hotel ist hoffentlich wieder „Adults only!“ , das Kindergeschrei ging mir ziemlich auf die Ketten. Ich bin zu alt für sowas….

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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