X-4: Wotan und seine Nachkommen

Gritti hatte zu Hause schon mal das Besichtigungsprogramm zusammengesucht und ist dabei auch auf das Panzermuseum in Munster gestoßen. Immerhin dürften wir nicht nur Blümchen angucken, sondern auch den Interessen der Männern folgen. Also haben wir uns nach dem Frühstück ins Panzermuseum (www.daspanzermuseum.de) nach Munster aufgemacht. Auch wenn der Besuch für den einen oder anderen nicht politisch korrekt ist, aber wir fanden das Museum sehr toll und wirklich richtig gut gemacht. Es wurde keine politische Wertung vorgenommen, sondern es wurde die Technik der Panzer sehr eindrucksvoll dargestellt, von der Entwicklung bis heute. Direkt nach der Kasse wurde ein Panzer aus dem 1. Weltkrieg gezeigt, Wotan mit Namen. Das Teil war schon allein durch seinen Namen martialisch. In rund einem Dutzend Hallen waren jede Menge Panzer ausgestellt, die man auch anfassen konnte. In einem könnte man sogar hineinklettern. Puh, ganz schön eng! Aber irgendwie beeindruckend mit welchen technischen Mitteln diese Kampfmaschinen immer modernen wurden über die Jahrzehnte.

Nach mehr als 3 Stunden, länger als wir geplant hatten, ging es dann in Richtung Ausgang. Das Museum war richtig gut, selbst unsere Frauen waren begeistert!

Da wir heute als 2. Programmpunkt noch einen Besuch bei Cecile und Matti in Rendsburg vorhatten, sind wir zum Frischmachen schnell im Hotel vorbeigefahren. Immerhin standen knapp 2 Stunden Autofahrt bevor. Anfangs sind wir auch gut vorangekommen, aber in Hamburg sind wir in einen Stau geraden, der aber dann doch schneller vorbei war, als vermutet. Naja, der Elbtunnel sorgt halt immer wieder für eine Engstelle. Nach einem kurzen Kaffee-Stopp an der Raststätte Holmmoor ging es dann in Richtung Norden auf der A 7 weiter. Bei Cecile und Matti angekommen war erstmal eine Wohnbesichtigung dran, immerhin waren wir das erste Mal bei ihnen. Wir hatten den Eindruck, dass sich die Beiden gefunden haben und sich wohlfühlen als Nordlichter. Danach wurden wir dann alle von Pestel-Senior zum Essen bei Kroaten Laguna eingeladen. Matti hatte vorab die Plätze reserviert. Nach einem leckerem Essen sind wir dann noch zur Eider gelaufen, Vatikan mussten wir zwar überzeugen, schlussendlich ist er dann doch mitgekommen. Der Verdauungsspaziergang war für alle gut. Kurz vor 21 Uhr haben wir uns dann von den Beiden verabschiedet, um dann wieder in Richtung Süden nach Soltau zu fahren. Die Autobahn war jetzt frei, so dass wir zügig und mit eingeschaltetem Tempomaten kurz nach 22 Uhr und 180 km wieder am Hotel waren.

Wer sind wir?

Wer sind wir?

Wir sind Grit & Micha aus Berlin und bezeichnen uns selbst als junggebliebene Weltenbummler, auch wenn wir beide schon 50+ sind.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands konnten wir das Fernweh, welches doch erst dann entstanden ist ausleben. Nach der ersten gemeinsamen Reise 1991 nach Barcelona hatten wir „Blut geleckt“ und konnten seitdem viele weitere Länder in der Welt bereisen.

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